Nokia hat schon seit längerer Zeit mit der sich stark im Aufschwung befindlichen Konkurrenz zu kämpfen und versucht sich nun mit Windows-Phones durchzusetzen. Als Lichtblick agiert die Lumia-Reihe, die sich derzeit gut verkauft und die Umsätze stabiliert. Ob Nokia das Sprungbrett zu nutzen weiß und weitere Entwicklungen an den Erfolg anknüpfen können, wird sich zeigen.
Die Quartalszahlen des letzten Jahresabschnittes 2011 sind für Nokia ziemlich besorgniserregend. So sank der Absatz an Geräten um etwa 21 Prozent -auch das Smartphone-Geschäft beschert dem Unternehmen nicht wirklich Glück. Befinden sich Konkurrenten mit ihren Neuheiten auf dem auftrebendem Ast, verzeichnet der finnische Konzern unterdessen einen Verkaufsrückgang um circa 23 Prozent.
Aus finanzieller Sicht betrachtet, fährt Nokia damit im 4. Quartal letzten Jahres rund 954 Millionen Euro Verlust ein. Über das gesamte vergangene Jahr gerechnet sind damit die Rücklagen um stolze 1,4 Milliarden Euro gesunken. Dennoch merkt das finnische Unternehmen mit der Bekanngabe seiner Zahlen an, dass der Umsatz trotz der starken Einbrüche höher als im vorausgegangenem Quartal (im 3. Quartal 2011) läge.
Stephen Elop, Manager des Konzerns, steckt auch mit dem schlechten Ergebnissen noch lange nicht den Kopf in den Sand und zeigt sich immernoch zuversichtlich gegenüber seinen Mitstreitern auf dem Weltmarkt und verkündet in aller Munde: