Das finnische Handy-Unternehmen Nokia plant, weitere einschneidende Veränderungen für die Produktentwicklung vorzunehmen. Am Mittwoch kündigte der Chef des Aufsichtsrates, Jorma Ollila in einem Interview mit der finnischen Tageszeitung “Helsingin Samomat” an, dass für die kommenden Wochen der Beginn eines betriebsinternen Beratungsporzesses anstehe, von dem weltweit rund 16.000 Mitarbeiter “betroffen” sein werden.

Ob, und in welchem Ausmaß es sich dabei um Kündigungen von Mitarbeitern und Angestellten handelt, gab der Aufsichtsratschef dabei im Interview nicht bekannt. Laut Ollila sollen die angekündigten innerbetrieblichen Verhandlungen mindestens eineinhalb Jahre lang dauern und die Entwicklung von neuen Produkten umfassen. Zu diesen Produkten zählen neben er Entwicklung von Geräten auch die angebotenen Dienste, meinte Ollila weiter.

Seit geraumer Zeit verliert Nokia nach und nach seine Marktanteile an die Konkurrenz und so musste der größte Handy-Hersteller der Welt alleine im letzten Jahr einen Gewinneinbruh von etwa 26 Prozent hinnehmen. Stephen Elop, Nokia-CEO, hatte daraufhin eine strategische Neuausrichtung angekündigt und sich Anfang Februar auf eine Kooperation mit dem Internet-Riesen Microsoft eingelassen.

Seither sind nicht nur Anleger und Aktionäre skeptisch was den weiteren Erfolg des Unternehmens angeht. Letzthin brach der Aktienkurs Nokias um bis zu 28 Prozent ein. Noch hat sich der Konzern nicht konkret dazu geäußert, was mit dem hauseigenen Betriebssystem Symbian geschehen werde, doch wurde für dieses Jahr geplant, dass noch mindestens zwei bis drei weitere neue Smartphones mit dem veralteten System herauskommen sollen.

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