Marktforschern zufolge ist das US-Internetunternehmen Google erstmals erfolgreicher als die etablierte Konkurrenz. Im letzten Quartal wurden zum ersten Mal mehr Geräte mit dem Google-Betriebssystem als mit dem Nokia-Produkt verkauft.

Wie das Meinungsforschungsinstitut Canalys am Montag mitteilte, seien im vergangenen Quartal 32,9 Millionen Mobiltelefone mit Googles Android-Betriebssystem verkauft worden. Dagegen sei mit dem lange Zeit marktdominierenden Betriebssystem Symbian, das vorwiegend von Nokia verwendet wird, nur noch 31 Millionen Geräte in den Handel gekommen. Apple verkaufte laut veröffentlichter Statistik 16,2 Millionen iPhones und RIM vertrieb 14,6 Millionen Blackberrys.

Die Zahlen sind ein weiterer herber Rückschlag für das finnische Unternehmen Nokia. Der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen scheint schon lange nicht mehr das Geschehen auf dem Handymarkt zu bestimmen. Offenbar haben es die Finnen verpasst, nach dem Erfolg des mittlerweile veralteten N95, ein Nachfolgemodell zu entwickeln. Apple und Samsung zogen mit dem iPhone und dem Galaxy S an den Europäern vorbei. Nokia kämpft seit einiger Zeit mit einer schwindenden Bedeutung auf dem Weltmarkt. Konzernchef Stephan Elop zieht in Erwägung, die Nokia-Modelle auch für andere Betriebssysteme zu öffnen. Zehn Jahre lang dominierte Symbian den Markt für Handys, doch zuletzt verzeichnete vor allem das speziell für moderne Smartphones entwickelte Android-Betriebssystem hohe Zuwachsraten. In nur einem Jahr versiebenfachte sich der Absatz der Software, seitdem Mobilephone-Hersteller wie Samsung, LG und HTC ihre Modelle mit Android anbieten.

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