Jüngsten Daten von IDC zufolge verkaufte der chinesische Hersteller ZTE im vierten Quartal 2010 16,8 Millionen Handys. Damit schaffte es der Konzern zum ersten Mal in die Top-5 der weltweit größten Hersteller und verdrängte auf Anhieb Apple vom vierten Platz. Nokia kann trotz Verlusten den ersten Platz halten.

In einer rasanten Aufholjagd konnte sich der chinesische Billiganbieter ZTE in der Rangliste der weltweit größten Handyhersteller auf Anhieb den 4. Platz sichern. Im Vergleich zum Jahr 2009 konnte das chinesische Unternehmen im Jahr 2010 seine Anteile um 94 Prozent steigern und überholte somit Apple und den Blackberry-Hersteller RIM um Längen. Mit 51,8 Millionen verkaufter Smartphones kommen die Chinesen auf einen Marktanteil von 3,7 Prozent. Marktführer Nokia verkaufte, trotz Verlusten,  im Vergleich 453 Millionen Geräte und kommt auf einen Marktanteil von 37,2 Prozent.

Außerhalb Chinas konnte ZTE seine Märkte vorwiegend in Afrika und Südamerika ausbauen, ist aber auch in den USA und in Westeuropa aktiv.  Ursprünglich war das Geschäft ZTE’s auf Geräte für den unteren und mittleren Preisbereich ausgerichtet, erweiterte seine Produktpalette aber um Android-Smartphones der Reihen Blade und Racer. Ramon Llamas, Senior Research Analyst bei IDC, rechnet damit, dass sich in diesem Jahr die Plätze 4 und 5 regelmäßig ändern werden. “Motorola, RIM und Sony Ericsson sind in Reichweite, um es zurück in die Top-5 zu schaffen”, meint der Experte. Für das Jahr 2011 erwartet IDC, dass immer mehr User von traditionellen Handys zu Smartphones wechseln werden. Dieser Trend würde dazu führen, dass der Smartphone-Markt 2011 um weitere 43,7 Prozent wachsen werde.

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