Die wachsende Konkurrenz durch das iPhone von Apple bekommt der US-Hersteller Motorola deutlich zu spüren. Seit der Ankündigung von US- Mobilfunkanbieters Verizon Wireless, ab Februar auch das iPhone ins Sortiment zu nehmen, sei die Nachfrage nach Motorola-Geräten seit Jahresbeginn gesunken.

Schon im letzten Quartal liefen die Geschäfte beim Marken-Riesen Motorola nicht perfekt, das Unternehmen konnte zwar zurück in die Gewinnzone finden, der Verkauf der Smartphones blieb aber hinter allen Erwartungen zurück. Motorola steht nun auch  mit dem größten Verizon Konkurrenten AT&T in intensiven Verhandlungen, um die Geschäfte wieder anzukurbeln. “Es ist alles nur eine Zeitfrage”, so Konzernchefin Sonja Jha. Zugesetzt habe dem Konzern vor allen, dass die Nachfrage nach günstigen Smartphones geringer war als erwartet. US-Kunden seien vorwiegend an hochwertigen  Multimediatelefonen interessiert.

Im letzten Quartal verkaufte Motorola lediglich 4,9 statt, wie  von den Budgetplanern erwartet, 5,2 Millionen Geräte. Trotzdem hatte Motorola im Jahresdurchschnitt einen Gewinn von rund 21 Prozent verzeichnen können. Dies sei vor allem auf das Geschäft mit den Smartphones zurückzuführen gewesen. Im Jahr davor musste Motorola nach einem Verlust von 204 Millionen Dollar auch  noch herbe Kritik seiner Aktionäre hinnehmen, die es angesichts solcher Verluste auf dem Aktienmarkt auch nicht tröstete, dass der Konzern insgesamt einen Umsatz von 3,4 Milliarden Dollar machte.

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