Sony Ericsson Xperia X10

Ersteindruck

Schon auf dem ersten Blick wirkt das Sony Ericsson Xperia X10 edel. Auch das Anfassgefühl ist absolut top. Das Xperia X10 überrascht im Test jedoch nicht nur mit seinem aufregenden Design überrascht, sondern auch mit seiner neuesten Technik.

Ausgerüstet mit einem 1Ghz Prozessor und einer 8,1 Megapixel Kamera kann man wohl viel erwarten. Auch an der Software werkelt Sony schon seit geraumer Zeit. So wird das Xperia X10 mit Timescape ausgerüstet, einer kontaktorientierten Benutzeroberfläche.

Ob sich das Gerät auch über den guten Ersteindruck hinaus bewährt, teste ich heute in diesem Bericht.

Ich möchte jedoch nicht allzusehr auf die technischen Details eingehen, da man diese auch auf der Homepage von Sony Ericsson einsehen kann.

Ein Blick auf die Stärken und Schwächen

Bedienung

Das 119mm x 63mm x 13mm große Handy wiegt gerade einmal 135 Gramm. Dieses geringe Gewicht merkt man in der Handlichkeit des Handys. Stundenlang könnte man es halten und in der Gegend herumzeigen. Neidige Blicke sind dabei garantiert.

Sony Ericsson Xperia X10 Test 1

Die Tasten sind optimal eingefasst, knarzen nicht und haben kaum Spiel. Die Druckpunkte sind nahezu perfekt, so dass sie den Benutzer eine knackige Rückmeldung der Eingabe wiedergeben.

Um das Handy an den PC anzuschließen benutzt man den microUSB-Anschluss an der Oberseite des Xperia X10. Eine Klappe schützt diesen Port vor eindringenden Staub. Natürlich kommt dieser Anschluss auch gleichzeitig als Ladebuchse zum Einsatz.

Vor dem ersten Start des Smartphones müssen Sie zunächst den Akkudeckel abnehmen. Dies zeigte sich jedoch etwas umständlich, da die „Klipp-Halterungen“ etwas instabil wirken. Auch die microSDHC-Karte, welche den internen 128MB großen Speicher erweitern kann, und die SIM-Karte wird unter den Akkudeckel eingesetzt.Ein Wechsel von diesen beiden Karten zwingt den Besitzer also das Handy „auseinander“ zu nehmen.

Kein Ruckler und kaum Ladezeiten hat das Sony Ericsson Xperia X10 vorzuweisen. Der Qualcomm-Chipsatz QSD8250, dessen Prozessor mit 1 Gigahertz taket tut natürlich hierbei sein übriges. Zur Software, im Detail zu den Sony Ericsson eigenen Apps, gehe ich jedoch im Laufe des Tests noch näher ein.

Die Bedienung wird fast ausschließlich über das 4 Zoll große Touchscreen erledigt. Nur ein An- bzw. Ausschaltknopf, eine Lautstärkewippe, ein Bedienknopf für die Kamera und die Tasten für das Menü bzw. den Homescreen sind Anfangs am Handy bzw. im Display zu sehen. Dies zeigt schon wie simpel die Bedienung aufgebaut ist. Das Menü ist Sony-Ericsson typisch sehr intuitiv und erklärt sich von selbst.

Durch die wenigen Tasten am Handy verstecken sich einige Funktionen hinter einer Doppelbelegung dieser. Drückt man zum Beispiel länger auf das Menü, so erscheint der Taskmanager, um Anwendungen direkt schließen zu können. Der An-/Ausschalter ermöglichst zudem bei längerem Drücken in den Flugmodus zu wechseln.


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