Immer häufiger rückt das iPad auch ins Visier von Verlegern, die darauf Ausgaben ihrer Zeitungen vertreiben wollen, und immer häufiger wird über mögliche Abonnements mit dem Tablet spekuliert. Der Springer-Verlag, einer der deutschen Vorreiter in Sachen bezahlte Artikel im Internet, hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, das iPad in Verbindung mit einem Abonnement ihrer Online-Ausgaben anbieten zu wollen. Die Frankfurter Rundschau stand offenbar ebenfalls in Gesprächen mit Apple – der Bund Deutscher Zeitungsverleger hatte verkündet, dabei die Erlaubnis zum Vertrieb des iPads in Verbindung mit einem Abo erhalten zu haben.

Nun aber soll Apple hier eine Kehrtwende gemacht haben und diese Bundle-Verkäufe untersagt haben – aus bislang noch unbekannten Gründen. Denkbar ist, dass Apple Seriösitätsprobleme fürchtet, wenn das iPad mit weiteren Bedingungen verkauft wird – wahrscheinlicher ist aber, dass diese Entscheidung mit der geplanten Einführung echter Abo-Modelle im App Store zu tun hat. Die soll in den kommenden Wochen implementiert werden und die bisherige Praxis, nach der Abos meist zeitlich begrenzt waren, beenden. In der Regel endet die Laufzeit der bisherigen Abo-Apps, wie sie beispielsweise der Springer-Verlag anbietet, nach einem Monat – hier soll eine künftige Änderung Abhilfe schaffen. Wie genau das aber künftig vonstatten gehen soll, ist noch gänzlich offen – wie üblich nimmt Apple auch hierzu keine Stellung. Als sicher gilt jedoch, dass Apple das iPad auch weiterhin den Verlagshäusern näherbringen will – denn schon vor der Markteinführung warb Apple bei großen Zeitungsverlegern mit dem iPad als Medium der Zukunft.

Werbepause Jetzt das iPhone 5S & iPhone 5C kaufen! Base und simyo bieten das iPhone 5S und iPhone 5C noch nicht an.

Apple-Fan? Dann freuen wir uns auf Dich in unserer Facebook-Community. Bleib mit uns up2date in Sachen iOS-/Cydia-Apps, iOS 6 Jailbreak sowie iPhone 5 und Co.!

Zusätzlich sind wir aktiv auf Twitter und Google+.