Apple wird in Zukunft verstärkt auf eigene Services setzen anstatt auf Googles Dienste. Piper Jaffray, der bekannte Analyst von Gene Munster, äußert gegenüber seinen Investoren allerdings keinerlei Bedenken bzgl. der Einnahmen von Google. Demnach soll der Suchmaschinengigant trotz des drohenden Verlustes des Status als Standard-iOS-Mapping-Lösung kaum Gewinneinbusen verzeichnen müssen.

Munster machte seinen Anlegern klar, dass Google derzeit nur einen geringen Anteil an seinen Gewinnen über mobile Geräte einfährt. So generiert Google über alle Plattformen hinweg geschätzte 4,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012. 4 Milliarden sollen allein durch Werbeanzeigen in den Suchergebnissen zustande kommen. Sollte Apple in China Baidu als Standard-Suchmaschine in iOS 5 einführen, so könnte auch dieser Anteil schrumpfen. Dies soll aber nicht Bestandteil dieses Artikels sein.

Jaffray glaubt, dass iOS am gesamten mobilen Umsatz rund 40% trägt (1,6 Milliarden US-Dollar). Abzüglich aller Abgaben an Apple sollte davon noch rund die Hälfte als Gewinn übrig bleiben. Damit würde iOS gerade einmal einen 2%igen Anteil an Googles Umsatz im Jahr 2012 haben. Selbst wenn sich Apple also von allen Google-Dienstes verabschiedet (also auch die Suche), würde dies der Suchmaschinengigant locker verkraften.

Google scheint dies allerdings etwas anders zu sehen als Piper Jaffray. Anders ist es wohl sonst nicht zu erklären, dass sie nur wenige Tage vor der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC ihr eigenes, verbessertes 3D-Mapping ankündigten.

Sollte Apple wirklich eine eigene 3D Mapping-Software auf der diesjährigen WWDC ankündigen, wird Google sein Google Maps sicherlich als iOS-App im AppStore einstellen. Verzichten muss man darauf also wohl nicht. (via)

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