Nun gibt Microsoft dem Konzern aus Cupertino Schützenhilfe und reicht ebenfalls Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Microsoft wirft Motorola vor, grundlegende Patente, die Grundlage für den Videostandard H.264 sind, auszunutzen und unangemessen hohe Forderungen zu stellen. So solle der Hersteller eines 1000 Dollar teuren PCs an Motorola stolze 22,50 Dollar für eine Lizenz auf 50 Patente Motorola-eigene Patente bezahlen. Für die restlichen 2300 Patente, die in der Hand anderer Unternehmen und für die Nutzung des H.264-Standards nötig sind, würden aber nur zwei US-Cent fällig.

Dave Heiner postete dazu kürzlich einen Blogeintrag, mit dem er mit der reißerisch Überschrift “Google: Bitte bringe nicht das Web-Video um“ für viel Aufmerksamkeit sorgte. Weiterhin stellt Heiner auch Google unter Kritik, da sie nichts gegen Motorolas Kurs unternehmen.

Beide Konzerne, Google sowie Motorola, lehnen die Anklagepunkte natürlich ab. Sie würden alles für einen fairen Wettbewerb tun. Wir können also gespannt sein, wie die EU-Kommission entscheiden wird und welche Sanktionen ggf. folgen werden.

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