Das von der IFA präsentierte Tablet Wetab, des Berliner Unternehmens Neofonie, ist ab 21. September für einen Preis zwischen 449 und 569 Euro in den Läden. Dies wurde von Neofonie auf dem Intel Developer Forum in San Francisco bekanntgegeben. Mit dem auf den Linux basierenden Betriebssystem Meego 1.0 wird das 11,6-Zoll-Tablet gemeinsam in den Handel kommen.
Ausgerüstet ist das Wetab mit einen Intel Atom N450-Prozessor mit 1,66 Gigahertz. Die Auflösung des Displays beträgt 1366 mal 768 Pixel. Zudem sind 2 USB-Anschlüsse, ein Kartenlesegerät, eine HDMI-Schnittstelle, sowie eine 1,3 Megapixel-Webcam integriert. Die Stromversorgung über den Akku soll für stolze 6 Stunden ausreichen, womit ein Langzeitspaß mit dem Wetab garantiert ist. Außer Meego-Apps soll das Betriebssystem Meego, eine freie Linux-Distribution, auch Android-basierende Anwendungen erleichtern.
Wir werden in den kommenden Tagen einen ausführlichen Test zum neuen Wetab veröffentlichen! Seien Sie gespannt.
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Sep
Der Grund warum Neofonie/4tiitoo so kurz vor ‘Torschluss’ noch auf MeeGo wechselten, lag an den katastrophalen Ergebnissen mit Ubuntu in Bezug auf Leistung und Batterielaufzeit. Intel/Nokia dagegen hatten es bis zur IFA nicht geschafft, ihr OS vollständig mit touchfähiger GUI zu releasen und konnten somit keine Geräte präsentieren. Und so kam eines zum anderen. Intel/Nokia suchten einen Dummen, der sich als billiger Beta-Tester zur Verfügung stellte und spätestens mit der Einführung der ersten nativen Geräte seine Schuldigkeit getan hätte. Hier kam das WeTab gerade recht. Da kann HvHA noch so selbstgefällig daherplustern oder Tore Meyer auf n-tv-Online behaupten, dieser Wechsel sei das Ergebnis einer seit einem Jahr im Verborgenen laufenden Zusammenarbeit mit Intel, Quatsch mit Soße, solche Märchen glaubt kein Mensch.
In den Hands-on-Videos von engadget.com, Youtube und co ist jedenfalls ausser langweiligem Browsergefummel nichts zu sehen ist. Wie sollte es auch anders sein, bei einem Gerät dessen OS sich offensichtlich noch im Alphastadium befindet. 4 Tage vor Auslieferung.
Dieser Herr von und zu Ankersdinges tönte ja schon im April herum, wie er Apple in Bälde mittelst seines famosen WePad/Tab fies das Fürchten lehren täte. Und was wurde da nicht alles versprochen. Als Erster wollte man in Deutschland auf dem Markt sein – das ging gründlich in die Hose. Okay, dann eben vorher mit einer super-duper ‘Roadshow’ quer durch die Republik, beginnend im Mai – schade leider ausgefallen. Macht nix, dafür kommt ja der intergalaktische ‘Soft-Launch’ im Juli ganz bestimmt – oh Schreck ebenfalls versemmelt. Na gut, aber der Massenstart am 19. bzw. 21. September bei Amazon und dem Media-Markt wird nun ganz sicher der Knaller -auf Ehre und Gewissen! Ja? Nein? Vielleicht? Zwischendrin noch schnell ein OS-Wechsel, gepaart mit dem stonieren der Teilnahme bei der IFA , die der gute Helmut eine Woche zuvor noch ganz groß in die weite Welt getwittert hatte. Das schafft mächtig Vertrauen.
Über all die Irr- und Wirrungen bei mehrfach einberufenen Präsentationen – deren Verlauf dem fassungslosen Zuschauer eine ganz neue Qualität des Fremdschämens bescherte – sowie falschen Versprechen und dreisten Lügen bezüglich des Betriebsystems, der Hardware oder der Einbindung von Android & dessen Marketplaces, bis hin zu abenteuerlichsten Aussagen zu Support- und Deverloperfragen, wurde schon so ziemlich alles berichtet und jeder Interessierte kann sich ausgiebig darüber informieren. Abschliessend kann man konsternieren, dass ein wichtiger Grund für das bisherige Fiasko sicherlich Oertels (HvAH) ungebremster Hang zur Selbstüberschätzung und Schaumschlägerei ist. War es vor zwei Jahren noch Google, die er mit seiner Suchmaschine ‘Fireball’ in die Knie zwingen wollte, so musste es diesmal unbedingt Apple sein. Darunter ging es wohl anscheinend nicht und so lautet die Verkaufsbilanz bis zum heutigen Tag: ca. 4 Mio. iPads vs. 0 WeTabs.
Herzlichen Glückwunsch Helmut!
Rudolf GottfriedZitieren