Aufgrund von angeblichen Verletzungen verschiedener Patenrechte, reichte Apple Klage gegen Samsung ein und erzwang damit ein europaweites Verkaufsverbot. Auch in Japan und in den Niederlanden, die vorerst nicht vom Beschluss betroffen waren, wollte Apple die Produkte des südkoreanischen Konzerns aus den Läden verbannen. Somit strebte das Unternehmen weitere Vorgehensweisen an und veranlasste darauffolgende Verhandlungen, wonach das niederländische Gericht in Den Haag die Einfuhr des Galaxy S, S2 sowie Galaxy Ace, gültig ab dem 13. Oktober verboten hatte.

Das Gericht sah jedoch nur ein Apple-Patent über das gestenbasierte Scrollen in Fotogalerien durch die unter Android 2.3 laufenden Galaxy-Smartphones von Samsung verletzt. Somit blieben die Samsung-Tablets von dem drohenden Einfuhrverbot unberührt.

Samsung reagierte daraufhin und überarbeitete die betroffenen Modelle, sodass der Konzern noch vor dem festgelegten Termin ein Verkaufsverbot in letzter Minute abwenden konnte. Schon nach dem Urteil war sich Samsung sicher, dass diese Problematik aus der Welt geschafft werden könne, um diese geringen Belange mit dennoch weitreichenden Folgen für das Unternehmen abzuwenden.

Wir haben das technologische Problem behoben und unsere Produkte überarbeitet, zitiert Reuters Samsung-Sprecher James Chung.

Die Niederlande sind der Hauptumschlagplatz für die Geräte des Herstellers -von dort beliefert das Unternehmen europaweit die Händler. Alternativ hätte der Konzern über Umwege die Geschäftsstellen beliefern müssen, da der Mutterkonzern in Südkorea im Beschluss nicht aufgeführt wurde.

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