Selbstverständlich beschäftigen sich auch Markt- und Meinungsforscher derzeit intensiv mit dem Phänomen Tablets und kamen zu dem Ergebnis, dass sich die kleinen Rechner auch in den nächsten Jahren noch prächtig verkaufen werden. Die Hersteller-Nase ganz vorn wird aber eindeutig Apple mit seinen iPads haben.

Zu diesem Ergebnis kam das amerikanische Forscherunternehmen Gartner. In diesem Jahr wurden satte 69 Millionen Tablets verkauft. Die Tendenz im nächsten Jahr ist weiter steigend. Unter der Gesamtzahl von verkaufen 69 Millionen Stück hält hier Apples iPad einen Marktanteil von sage und schreibe 75 Prozent. Der Rest teilt sich auf die anderen Hersteller auf. Den Löwenanteil bei den verbleibenden Prozent hat natürlich auch hier Google, oder besser gesagt teilen sich diesen jene Hersteller von Tablets, die auf das Betriebssystem Android zurückgriffen. Einen verschwindend kleinen Beitrag leisten hier dann noch andere Systeme, die auf den flachen Rechnern laufen.

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Gartner bestätigt auch, dass Android bei der Tablet-Entwicklung noch immer in seinen Kinderschuhen steckt und dass auch der Umstand, dass es noch nicht so viele Applicationen für Honeycomb gibt, mit zu diesen ungleichen Verhältnis beiträgt. Mit Android 4.0 könnte sich dies jedoch bald ändern.

Auch die Prognose des Meinungsforschungsinstitutes bezieht die neue Android-Version mit ein. Allerdings ist es hier nicht so, dass dieser Wandel in den kommenden zwei Jahren voranschreitet. Viel eher geht Gartner davon aus, dass sich Apple mit seinen technisch am ehesten ausgereiften Tablets den größten Teil der Marktanteile weitlweit wird sichern können.

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Bis 2015 wird, so hieß es in der Studie weiter, der Boom für Tablets noch weiter ansteigen. Dann sollen, so ergibt es sich zumindest aus den Hochrechnungen, bis zu 326,3 Millionen Tablets weltweit in einem Jahr verkauft werden. Derzeit weiß aber noch keiner, wie die Technik in drei bis fünf Jahren voranschreiten wird und ob die Hersteller nicht ein weiters Verkaufshighlight im Peto haben werden. Angesichts der schnelllebigen Technikwelt ist dies ja durchaus vorstellbar.

Progosen jenseits der 5 Jahres-Grenze im Technikbereich sollten also kritisch betrachtet werden. Dennoch – selbst große PC-Hersteller wie Dell oder HP sehen keine Zukunft mehr in PC-Systemen. Sie sehen alle Systeme in ein paar Jahren in einer Cloud. Diese könnte von jedem Gerät aus abgerufen werden. Die Rechenleistung würde zentral zur Verfügung stehen und könnte bei Bedarf abgerufen werden. Natürlich werden derartige Systeme wohl erst einmal im Business-Bereich eingeführt. Die Vorteile sind jedoch derartig groß, dass dies eines Tages auch der Consumer-Markt nutzen wird.

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