Ehemals war RIM mit seinen Blackberrys der Platzhirsch gewesen, doch diese Zeiten scheinen schon seit langer Zeit vorbei zu sein. Dabei bemüht sich der Hersteller seit vielen Monaten mit innovativen Designs und neuen Technologien wieder auf dem Smartphone-Markt Fuß zu fassen. Seit Ende August hat RIM jedoch lediglich 200.000 Geräte verkaufen können.

Apple im Vergleich dazu, verkaufte diese Anzahl an Geräten innerhalb von nur zwei Tagen. Auch mit dem eigenen Tablet Playbook hat der Konzern nicht wirklich das große und erhoffte Los gezogen. Dabei stellten die Experten und Analysten dem Business-Tablet von RIM nur Höchstnoten au. Nach den ersten beseitigten Kinderkrankheiten läuft das Betriebssystem Blackberry OS auch solide und stabil auf den flachen Rechnern. Tragisch für das Unternehmen sind aber nicht nur die schleppenden Verkäufe der Geräte.

Die Halbierung des Nettogewinns und der Umsatzverlust in den vergangenen Quartalen setzen RIM enorm zu. Analysten erklären das Unternehmen bereits als gescheitert. „Sie sind nicht mehr konkurrenzfähig“,meinte etwa Peter Misek gegenüber der amerikanischen Presse. Er sieht die Gründe dafür nicht nur im Riesenerfolg von Apple, sondern auch bei der immer stärker gewordenen Konkurrenz von Android. Vor allem das letzt Genannte setzt dem ehemaligen Pionier auf dem Gebiet der mobilen Kommunikation deutlich zu.

Einen Weg aus der Krise sehen die Experten für RIM im Augenblick auch nicht. Einzig ein Verkauf des Unternehmens könnte noch helfen, meinten einige unter ihnen. Andererseits dürfte es mittlerweile so sein, dass sich die Käufer nicht mehr für das unattraktiv gewordene Unternehmen interessieren könnten.

Derweil gibt sich die Führungsschicht bei RIM bedeckt. RIM-Co-Chef Mike Lazaridis hat immer noch keinen genauen Starttermin für die Geräte mit dem neuen Betriebssystem QNX bekannt gegeben. Auch über mögliche Prototypen ist noch lange nichts bekannt, geschweige denn offiziell gesagt worden.

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