Das Betriebssystem Inferno OS läuft nun auch auf der Linux-Basis des Google Betriebssystems Android. Dadurch wird ein Bootvorgang von minimalen zehn Sekunden ermöglicht, meinen die Entwickler in ihrem Report zur erfolgreichen Portierung des eigenen Systems auf Android-Handys.

Neu bei Inferno, das eigentlich für PCs entwickelt wurde, ist, dass die Oberfläche an den Smartphone-Bildschirm angepasst wurde und so die Fenster automatisch auf die neue, kleinere Bildschirmgröße skalieren. Die Menüleiste ist zudem am oberen Bildrand zu finden. Demonstriert wird die Funktionalität von Inferno OS auch mittels einem Demo-Video, welches ihr weiter unten im Artikel findet. Die Entwickler nennen ihre erfolgreiche Portierung Hellaphone.

Als Testgerät wurde von den Angestellten der Sandia National Labs (die Entwickler von Hellaphone) das Nexus S verwendet. Ebenso erreichten sie aber auch schon eine erfolgreiche Portierung auf dem E-Book-Reader Nook Color. In dem Video wird auch gezeigt, wie man mit dem neuen Betriebssystem auf dem Nexus S telefonieren und SMS versenden sowie auch empfangen kann. Allerdings funktionieren derzeit die Multitouch-Eingabe und auch der Browser noch nicht optimal. Hieran wird aber derzeit fleißig gearbeitet. Auch Apps sollen künftig auf dem schnellen Inferno OS-Betriebssystem laufen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=dF_-jQc53jw

Allerdings ist das vorgestellte, offene Betriebssystem Inferno OS erstmal nur jenen empfohlen, die sich mit der Installation und den Systemen gut auskennen. Der Entwickler des Programms, John Floren, meint, vor der Installation von Inferno die CyanogenMod aufzuspielen. Auf Bitbucket befindet sich der Quellcode von Hellaphone und eine Anleitung zum Aufspielen.

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