Nun wurden Stimmen laut, die darüber berichten, dass Goolge schon erste Pläne zur Verwirklichung eigener Hardware am Laufen hat. Um die eigene Betriebssystem-Plattform Android braucht man sich auch künftig keine großen Gedanken machen, diese blüht und gedeiht weiterhin ohne Unterlass.
Auch Motorola genießt bei seinem Kaufpublikum weiterhin hohes Ansehen. Zwar ist Motorola das selbe Schicksal vieler anderer Smartphone-Hersteller nicht erspart geblieben, dass es in den letzten zwei Jahren mit katastrophalen Gewinneinbußen kämpfen musste, doch der gute Ruf des Unternehmens ist weiterhin ungebrochen.
Nicht zu vergessen ist, dass Motorola nicht nur eine ganze Reihe neuer und innovativer Smartphones auf dem Markt hat, sondern auch Tablets. Motorola war eines der ersten Unternehmen, die ein alternatives und attraktives Tablet-Pendent zu Apples Erfolgstablet, dem iPad, in den Handel brachte.
Nun spekulieren die Experten, dass Motorola in Kooperation mit Google demnächst auch einen eigenen eBook-Reader herausbringen könnte. Ein entsprechendes Konzept dürfte es schon geben, denn das Projekt ist unter dem Namen E-EMI ans Licht der Öffentlichkeit gedrungen. Demnach soll der eBook-Reader mit einem eInk-Display ausgestattet sein und soll bis zu 16 Graustufen darstellen können. Nebenbei soll er auch noch WLAN-fähig sein haben. Den eBook-Reader von Motorola soll es sogar schon geben. Er wird in China gebaut und verkauft, weshalb in Europa auch noch kaum jemand von dem Gerät gehört hat.
Deshalb spekulieren die Analysten auch munter weiter und meinen, dass Google man mit dem Angebot Google Books mehr Erfolg haben könnte. Derzeit stößt Google mit Books bei eBook-Produzenten auf wenig Gegenliebe. Ähnlich sei man auch schon bei der Akzeptanzsteigerung von Android verfahren. So hat man sich für den Bau des Google Nexus One entschieden. Das Resultat darauß kann man jetzt eindrucksvoll sehen.
Es schlug ein wie eine Granate und war schließlich auch ein Stückweit für den weltweiten Erfolg der Firmware Android verantwortlich. Deshalb gehen die Experten auch davon aus, dass der Vertrieb eines eigenen eBook-Readers ähnlich gute Erfolge erzielen könnte. Zumindest könnte Google solch eine Idee im Hinterkopf gehabt haben, als man sich für den Kauf von Motorola entschieden hat.
Noch bleibt aber abzuwarten, ob der Motorola-eBook-Google-Reader seinen Weg bis Europa schafft und ob Google damit wirklich Erfolg hat.
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