Sony Ericsson hatte bei der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin zwar einige neue Modelle, wie das Xperia Arc S, vorgestellt, doch auf den ersten Blick war nicht viel Außergewöhnliches an den Modellen zu entdecken gewesen. Die Besonderheiten des upgegradeten Modells wurden erst bei einem zweiten, eingehenderen Blick offenbart.

Hier hat sich der Hersteller nämlich dazu entschlossen, dem bekannten Modell einen deutlich schnelleren Prozessor von 1,4 GHz – allerdings nur ein Single-Core-CPU – einzubauen. Dadurch soll die Leistung des Arc S um gleich 25 Prozent gesteigert werden, verspricht der Hersteller.

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Ein besserer Prozessor und kleine Software-Upgrades für das Xperia Arc S

Doch auch beim Betriebssystem hat sich Sony Ericsson für das Arc S etwas einfallen lassen und kurzerhand die hauseigene Oberfläche einer Überarbeitung unterzogen, durch welche das System nun auch noch einen Tick schneller reagieren und arbeiten soll. Mit dem Upgrade des Modells sollen sich in Zukunft nun auch 3D-Fotos aufnehmen lassen, indem der Nutzer einfach zwei versetzte Aufnahmen nacheinander schießt. Ob das wirklich ein gutes 3D-Bild erzeugen kann? Schließlich muss der Abstand der Bilder genauestens dem zwischen unseren Augen entsprechen.

Das Modell gibt es jetzt auch in mehreren modernen Farben, wie etwa in Blau, Weiß und Silber. Als Betriebssystem liegt dem Arc S nun Android in der Version 2.3.4 zugrunde. Noch ist nicht konkret mitgeteilt worden, ab wann es das Arc S im deutschen Handel geben wird. Laut Sony Ericsson soll es noch im vierten Quartal 2011 kommen.

Ähnliches gilt für das Xperia Neo V. Auch hier hat Sony Ericsson kaum etwas am bekannten Design geändert, sich dafür aber der Perfomrance und den kleineren Updates gewidmet. Auch hier wurde ein Upgrade vorgenommen. Dieses Modell gibt es jetzt auch in mehreren Farben. Das Neo bekommt nun Android 2.3.4 ab Werk aufgesetzt.

Dafür hat Sony Ericsson – warum auch immer – bei der Kamera Einsparungen vorgenommen. Beim Neo V wird es nur noch eine 5-MP-Kamera, statt einer 8-MP-Kamera geben. Ansonsten ist beim Neo V aber alles beim Alten geblieben- bis auf die Tatsache, dass nun auch hier 3D-Fotos möglich sind. Wie auch das Arc S soll das Neo V im Laufe des vierten Quartals auf den Markt kommen und ca. 270 Euro kosten. Voraussichtlich wird Sony Ericsson den Preis aber noch überdenken und könnte sich durchaus noch dazu entschließen, es etwas günstiger an den Endverbraucher weiterzugeben.

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Sony Ericsson Xperia Xeo V mit schwächerer Kamera aber besserer Perfomance

Diese beiden Smartphone-Modelle werden jedoch nicht die einzigen mit dem Betriebssystem Android 2.3.4 bleiben. Derzeit arbeitet Sony Ericsson akribisch daran, auch für weitere Modelle Software-Updates vorzunehmen, hieß es von Seiten eines Firmensprechers auf der IFA.

Darunter sollen sich auch alle Xperia-Modelle befinden, die in diesem Jahr auf den Markt gekommen sind, wie etwa das Xperia Play oder das Arc. Bekannt wurde auch schon, dass die Modelle X10, X8 und das X10 Mini von den Updates sowohl bei der Aktualisierung des Betriebssystems als auch von einem Hardware-Upgrade ausgenommen sein werden.  Für die übrigen Modelle wird es das Betriebssystem-Update schon in einigen Wochen geben, versprach der Hersteller.

Wie der Unternehmenssprecher weiter meinte, werden – sobald die Updates für die einzelnen Smartphone-Modelle vorhanden sind – die User per Mail oder SMS in Kenntnis gesetzt und können dann das Update per PC oder auch Over the Air durchführen. Wann das allerdings genau sein wird, verriet Sony Ericsson bis jetzt noch nicht.

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