Wegen Patensrechtsverletzungen verklagte Apple den einstigen Zulieferer Samsung, der sich als immer größer werdender Konkurrent gegenüber Apple etabliert. Beide Unternehmen werben mit nicht nur zweckmäßig gleichen Produkten, sondern mit Handys in ähnlicher Bauweise. Auf Basis von Patenten reichte Apple vor geraumer Zeit Klage gegen Samsung ein und bekam in einem darauffolgenden Urteil Recht zugesprochen.

Das Landgericht Düsseldorf verurteilte den südkoreanischen Konzern zum Verkaufsverbot des Galaxy Tab 10.1, da dieses als Nachahmung des iPad 2 angesehen wurde. Dieses galt europaweit, ist nach wenigen Tagen trotz Beständigkeit etwas gelockert worden. Bei Nicheinhaltung des Beschlusses drohen bis zu zwei Jahre Haft, oder ein empfindliche Geldstrafe. Nur in den Niederlanden darf das Galaxy Tab 10.1 weiterhin angeboten werden.

Der Schock bei Samsung sitzt tief und dennoch ist kein Ende in Sicht. Stattdessen ein weiterer Dämpfer, den das Unternehmen unlängst nach der letzten Niederlage zu spüren bekommt. So ist nun das Galaxy Ace, das Galaxy S, dessen Nachfolger und die beiden Tablets von Apple ins Visier genommen worden. Sogar das Nexus S könnte im Rahmen des Großaufgebotes gleich mit herangezogen werden. Ein Gericht in Den Haag verhandelt die Angelegenheit weiter -Apple fordert jetzt das Verkaufverbot für ganz Europa. Eine niederländische Webseite berichtete neulich das Vorhaben.

Schon in nächster Zeit könnte Apple mit einer einstweiligen Verfügung die Regale in den Läden räumen lassen. Selbst Händlern, die Smartphones und Tablets von Samsung noch auf Lager haben, würden ihren Vorrat, zumindest für bestimmte Zeit, nicht mehr veräußern dürfen.

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