HTC reichte die Klage gleich an zwei verschiedenen Ämtern ein. Zum einen am US-Gericht in Delaware und zum anderen direkt bei der internationalen Handelskommission ITC in Amerika. In der Klageschrift fordert das Unternehmen den Stopp für die Einfuhr aller Apple-Geräte in die USA. HTC gibt an, dass Apple im Wesentlichen gegen drei Patente verstoßen haben soll, die von Drahtlos-Technologien handeln. Von diesen sind in erster Linie die iPhones, iPads, Apples iPods und auch die Mac-PCs von Apple betroffen. Auch diverse Dienste, die der Kalifornier anbietet – darunter Apple TV, Airport und Time Capsule – sollen gegen die Patente verstoßen, die sich HTC gesichert hat.

Zusätzlich zum allgemeinen Importverbot der Apple-Geräte fordert HTC auch noch einen Schadensersatz. Wörtlich hieß es dazu in einer Stellungnahme von HTC: „Wir unternehmen diesen Schritt gegen Apple, um unser geistiges Eigentum, unsere Geschäftspartner und vora allem um unsere Kunden zu schützen.“

Schon seit einiger Zeit führen die beiden Unternehmen einen erbitterten Patentkrieg gegeneinander. Sobald die eine Partei eine Klage vor einem Gericht dieser Welt abgelegt hat, kontert der Gegner mit einer Gegenklage. Im März hatte Apple seinerseits eine Klage gegen HTC beim ITC eingebracht, in welcher HTC unterstellt wurde, gegen insgesamt 20 Patente verstoßen zu haben.

Ob sich in der Causa in naher Zukunft etwas Beruhigung einstellt, kann derzeit noch nicht einmal abgeschätzt werden. Derzeit bringen die großen Smartphone-Hersteller der Reihe nach Klagen wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen gegeneinander ein. Ob HTC mit seiner Gegenklage Erfolg haben wird, ist derzeit auch noch nicht klar. Das Urteil wird erst in einigen Wochen erwartet.

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