Samsung, einst Zulieferer von Apple wurde vor einiger Zeit wegen Patentrechtsverletzungen vor Gericht geladen. Dabei ging es um die Ähnlichkeiten verschiedener Produkte der in unmittelbarer Konkurrenz stehenden Unternehmen. Insbesondere geriet bei Apple das Galaxy Tab 10.1 ins Visier, welches starke Gemeinsamkeiten mit dem iPad 2 aufweisen würde. Nach Verhandlungen beschloss das Landgericht Düsseldorf das Verkaufsverbot des Samsung-Tablets, worauf der koreanische Hersteller bereits Widerspruch ankündigte.

Obwohl das Galaxy Tab 10.1 erstmal nicht mehr angeboten werden durfte, gewährt das Gericht nun Lockerung. Das Vertriebsverbot für die Muttergesellschaft Samsung Korea gelte nicht mehr europaweit, sondern sei auf Deutschland beschränkt worden, sagte Gerichtssprecher Peter Schütz. Für die deutsche Samsung-Tochter gelte das Vertriebsverbot aber immernoch europaweit.

Die Auseinandersetzung ist Teil eines großen Patenkrieges in der Mobilfunk-Branche, bei dem vor allem das Google-Betriebssystem Android der Konkurrenz ein Dorn im Auge ist. Mittlerweile setzen immer weitere Handy-Hersteller auf das mobile Betriebssystem von Google. Apple hingegen plädiert bislang auf seine eigens entwickelte iOS-Firmware und verwehrt zugleich einige Funktionen, die Hacker durch diverse kostenlose Jailbreak-Tools teilweise offenlegen können. Google erweitert seine Patentrechte auf dem Android-Markt und will den Mobiltelefonhersteller Motorola für 12,5 Milliarden US-Dollar kaufen, der insgesamt 20.000 Patente, davon 7.500 noch nicht genehmigt, besitzt. Eine überraschende Neuigkeit, die den Handy-Markt nochmal reichlich umkrempeln wird.

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