Künftig sollen diese Zusatzbezeichnungen in Form von Buchstaben und Nummern dazu dienen, die Geräte auch für den Kunden besser klassifizierbar zu machen. Wie die Schreiber des Artikels in dem Technikportal aus gut informierten Quellen erfahren haben wollen, wird die Namensgebung bei Samsungs Smartphones aber weiterhin gleich blieben.

So wird es für die Produktreihen mit dem Betriebssystem Android weiterhin der Name Galaxy sein, der die Serie benennt. Für die Bada-basierten Geräte wird weiterhin Wave als Bezeichnung herangezogen und alle Smartphones, die mit dem Microsoft Betriebssystem Windows Phone 7 laufen, werden weiterhin auf den Namen Omnia hören.

Ergänzt werden die Namen der einzelnen Samsung-Modelle nun durch zusätzlich kennzeichnende Buchstaben, wie etwa S, R, W und Y. Demnach sollen dann alle HighEnd-Geräte die Bezeichnung S erhalten. Ein R steht dann für Samsung-Smartphones in der mittleren Preisklasse ab 300 Euro aufwärts und mit einem W sind alle Modelle bezeichnet, die weniger als 300 Euro kosten. Einsteigermodelle erhalten in Zukunft die Zusatzbezeichnung M und Y. Diese Telefone werden dann im Preissegment von 130 bis etwa 200 Euro angesiedelt sein.

Samsung hat sich zudem ebenfalls überlegt, zusätzliche Erweiterungen den Modellnamen hinzuzufügen. Die Begriffe Plus, Pro oder auch LTE könnten so Hinweise auf die Funktionalität liefern. Prinzipiell sind diese bekanntermaßen Bezeichnungen schon jetzt an die Namen mancher Modelle geknüpft. Demnach kennzeichnet ein Plus fortan die etwas bessere Version eines Modells, während der Namenszusatz Pro darauf hinweist, dass es sich bei dem Smartphone um ein Modell mit ausschiebbarer Tastatur handelt. Der Zusatz LTE bezeichnet dementsprechend dann die Unterstützung des neuen Mobilfunkstandards eines Gerätes.

Schon jetzt hat Samsung damit begonnen, seinen Geräten die neuen Bezeichnungen hinter die Seriennamen zu heften. Diese vereinfachten Klassifizierungen sollen vor allem auch dem Kunden eine Richtlinie geben, um sich bei der Kaufentscheidung besser orientieren zu können.

Auch der finnische Smartphone-Hersteller Nokia hat Ähnliches im Peto. Auch er will seinen künftig herausgegebenen Smartphone-Modellen eine dreistellige Ziffernkombination anhängen, die schon einiges zur Ausstattung des jeweiligen Modells verraten soll. Wann diese Umstellung bei Nokia allerdings erfolgt, darüber gibt es zur Zeit noch keine Angaben.

Ich finde die Namensgebung mehr als sinnvoll. Bei dem Überangebot an Smartphones ist mittlerweile eines der Hauptprobleme die fehlende Vergleichbarkeit der Geräte. Diese Idee kommt natürlich nicht von ungefähr. Auch CPU- bzw. GPU-Hersteller führten z.b. die fortlaufenden Bezeichnungen schon vor Jahren ein, als das Angebot an verschiedenen Prozessoren überhand nahm.

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