Der koreanische Konzern Samsung kann in etwa zwei Wochen einen neuen Versuch starten kann, das vom Gericht Düsseldorf verhängte europaweite Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1 auszuschalten. Die mündliche Anhörung ist vom Landgericht Düsseldorf auf den 25. August angesetzt.

Gestern erst gab Samsung in einer längeren Presseerklärung zu Protokoll, dass man gegen das Verkaufsverbot vorgehen werde. Die Vorwürfe Apples richten sich gezielt gegen das Aussehen des Samsung Galaxy Tab 10.1, das dem eigenen iPad zum Verwechseln ähnlich sehen soll. In seiner Begründung ließ Apple einige Punkte anklingen, die allerdings – liest man als interessierter Medienkonsument lediglich die veröffentlichten Zitate – doch sehr oberflächlich und leicht zu widerlegen sind.

Andererseits hat Apple in diesem Fall sicherlich noch einige Trümpfe im Ärmel. Gleiches gilt aber mit ziemlicher Sicherheit auch für Samsung. Das koreanische Unternehmen zeigte sich angesichts der vorgestern verhängten einstweiligen Verfügung überrumpelt. Plötzlich ist es Samsung untersagt, das Galaxy Tab 10.1 in weiten Teilen Europas zu verkaufen. Man habe von der Entscheidung erst durch das Gericht Kenntnis erlangt, hieß es in Samsungs Statement dazu. Samsung wäre auch nicht zu einer eigenen Anhörung im Vorfeld geladen gewesen.

Mit dem nächsten Gerichtstermin am Freitag, dem 25. August wird Samsung aber in jedem Fall diese Gelegenheit wahrnehmen und sehr sicher auch seine besten Anwälte ins Rennen schicken.

Das Galaxy Tab 10.1 hätte, wenn es nach Samsung gegangen wäre, noch in dieser Woche seinen offiziellen Start in Europa gefeiert. Doch nun heißt es weitere zwei Wochen warten, bis die nächste Entscheidung vor dem Landgericht Düsseldorf fällt.

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