Vor wenigen Tagen erst sorgte eine Vorentscheidung eines amerikanischen Gerichtes für einige Aufregung. Sofern die Richter zu dem Entschluss kommen, dass HTC gegen die Patentrechte verstoßen hat, was Apple eingeklagt hatte. So könnte HTC ein Einfuhrstopp seiner Geräte in die USA drohen. Das endgültige Urteil ist zwar noch ausständig, doch die jetzige Vorabentscheidung zieht schon nachhaltige Auswirkungen nach sch. Zumindest bedeutet es für die Experten, dass durch diese richterliche Entscheidung auch andere Smartphone-Hersteller sich gegen weitere Patentrechtsklagen gegen Apple rüsten müssen.

HTC nimmt die Entscheidung derzeit noch gelassen hin. Ein Sprecher des Unternehmens betonte gegenüber dem Online-Portal Digitimes, dass man davon überzeugt sei, aus dem Berufungsverfahren siegreich hervorzutreten. Der Sprecher meinte auch, dass HTC im Falle eines – wenn auch unerwarteten Sieges von Apple – noch Alternativen hätte, die betreffenden Patente zu umgehen.

Google, der Konzern bekanntermaßen das Betriebssystem Android für HTC zur Verfügung stellt, meldete sich nun in dieser Causa ebenfalls zu Wort und bekundete öffentlich, dass man HTC jede Unterstützung anbieten würde, um sicher zu gehen, dass HTC das Verfahren gegen Apple gewinnt. Eric Schmidt von Google teilte mit, dass er die Klage Apples als Reaktion auf die aktuelle Marktsituation sehe. Android feiert derzeit so große Erfolge, dass sie für andere Unternehmen schlichtweg zur massiven Bedrohung würden. So sieht man, das meint zumindest Schmidt, wohl keinen anderen Weg mehr als jenen vor Gericht zu ziehen, um Android  noch etwas entgegenzuhalten.

Die endgültige Entscheidung der Richter im Fall HTC gegen Apple wird aber erst im Dezember erwartet.

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