Im westeuropäischen Raum ist Samsung nun das gelungen, was Experten schon des längeren vorausgesehen haben, und Nokia nicht wahrhaben will. Der südkoreanische Konzern hat es mit dem abgelaufenen Quartal geschafft, den jahrelangen Marktführer Nokia nun von seinem Thron zu schubsen.

Das Marktforschungsunternehmen IDC gab am Donnerstag bekannt, dass man nach Analyse der vorliegenden Daten feststellen konnte, dass Samsung im ersten Vierteljahr 2011 in Westeuropa erstmals mehr Mobiltelefone verkaufen konnte, als der finnische Riese. Dieser setzte um die 10 Prozent weniger Geräte auf dem Markt ab, als noch im letzten Quartal und steht nun bei einem Marktanteil in besagter Region von 28 Prozent. Demgegenüber kann Samsung nun auf einen Marktanteil von 29 Prozent zu Recht stolz sein und sich über seine Marktführung auf dem Smartphone-Sektor hierzulande freuen.

Wie bekannt ist, kämpft Nokia zur Zeit mit allen Mitteln darum, den Konzern wieder auf Vordermann zu bringen. Und dabei ist es kein leichtes Unterfangen sich gegen den Trendsetter Apple und sein iPhone, das mittlerweile in Europa so etwas wie einen Kultstatus erreicht hat, durchzusetzen. Gleichzeitig hat Nokia es aber zunehmend auch mit starker Konkurrenz aus dem asiatischen Raum zu tun. In Europa genoss Nokia trotz rückläufiger Zahlen einen gewissen Heimvorteil, doch dieser scheint nun auch eher ins Hintertreffen zu gelangen. Samsung zog an Nokia vorbei und hat sich auch im europäischen Raum einen Namen gemacht, der mit Qualitäts-Smartphones der Spitzenklasse einhergeht.

Beim weltweiten Umsatz mit Mobilgeräten hat Apple, laut IDC, dank des iPhone-Hypes Nokia bereits längst überholt. Der Grund dafür liegt aber nicht in höheren Verkaufszahlen an Geräten, sondern vielmehr daran, dass Apples Smartphones einen höheren Verkaufspreis haben, als die Geräte von Nokia. Die Finnen werden sich anstrengen müssen, um wieder auf die Beine zu kommen.

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